Zukunft Personal in Köln – HR Technologie B2B Event mit Ungarn

Bereits seit 20 Jahren vernetzt die europäische Leitmesse „Zukunft Personal“ vom 17. – 19. September 2019 als Impulsgeber Menschen und Märkte in den Bereichen Recruiting & Attraction, Corporate Health, Digital Learning, Future of Work und Startup. Dieses Jahr bietet das EnterpriseEurope Network NRW gemeinsam mit HEPA Export Promotion Agency aus Ungarn die Möglichkeit, gezielt mit ungarischen HR Anbietern ins Gespräch zu kommen.

Fünfzehn Firmen aus Budapest und Umgebung reisen nach Köln, um Ihre Technologien und Recruitingansätze vorzustellen und in Deutschland Kooperationspartner zu finden. Eine Auflistung der Teilnehmer inklusive Kurzzusammenfassung finden Sie hier (link). Gesucht werden Partner aus den Bereichen Lohnbuchhalter, Mobilität, Gesundheitspflege, Bildungsdienstleister, Organisationsentwicklung, Assessment Center, Change Management, Tech Start-Ups und Firmen auf der Suche nach temporären Arbeitskräften.

Nutzen Sie Ihre Chance, vernetzen Sie sich mit ungarischen Anbietern und erhalten Sie ein kostenfreies Tagesticket für die Messe! (Anzahl begrenzt, nach Eingang der Anmeldung).

Kontaktieren Sie uns gerne für eine individuelle Terminvereinbarung. Die Gespräche finden auf der Messe am ungarischen Gemeinschaftsstand oder am Stand der jeweiligen Anbieter zwischen 9:00 und 17:40 Uhr statt.

Kontakt:
Susanne Jakobs, Tel.: 0208 30004 41, Mail: sj@zenit.de
Cornelia Schwizer, Tel.: 0208 30004 15, Mail: cs@zenit.de

Veranstaltungsort:
Kölnmesse GmbH
Messeplatz 1 Business Area, Halle 3
50679 Köln

Familien-, Demographie- und Gesellschaftspolitik in Ungarn

Familien-, Demographie- und Gesellschaftspolitik in Ungarn:
Wie wir durch starke Familienpolitik eine höhere Geburtenrate erreichen

Am 17.06.2019 stellte die ungarische Staatsministerin Katalin Novák im Hayek-Club Frankfurt am Main die Maßnahmen der ungarischen Regierung vor um nachhaltige Bevölkerungstrukturen zu schaffen, da in der Vergangenheit in Ungarn und Europa zu wenige Kinder geboren wurden.

Die Folgen sind gravierend: Die Alterung steigert die sozialen Lasten, die die Erwerbstätigen schultern müssen. In Ländern mit geringer Arbeitslosigkeit ist der Fachkräftemangel ein limitierender Faktor für das Wachstum von Unternehmen. Die „Unterjüngung“ bremst tendenziell Innovationskraft und technischen Fortschritt. Hinzu kommen außerökonomische Folgen des Geburtenmangels. Kann und soll Zuwanderung die Lücke füllen?
In Ungarn verfolgt die Regierung eine Politik, die explizit die Steigerung der Geburtenrate anstrebt.

In den Jahren ab 2010 bis heute wurden folgenden Maßnahmen eingeführt:
 
Die Ausgaben zur Unterstützung von Familien betragen 4,8 % des BIP und haben sich von 2010 bis 2019 verdoppelt. Als Folge hat sich die Fruchtbarkeitsrate von 1,23 Kinder Mutter um 22 % auf 1,49 Kinder pro Mutter erhöht und die Abtreibungen sind um 33,5 % gesunken. Die Beschäftigungsrate von Frau stieg von 50,2 % auf 62,3 % und die
Eheschließungen um 42,3%. Da viele Maßnahmen positive Effekte hinsichtlich der Zunahme von Geburten hatten, wurde 2019 ein Aktionsplan mit folgenden Maßnahmen beschlossen:
 

1.) 31.000 Euro staatliche Unterstützung für junge Ehepaar (Kredit)
2.) Erweiterung der staatlich geförderten Kredite für den Wohnungserwerb
3.) Senkung des Hypothekendarlehns (Teiltilgung der Darlehn durch die Geburt von Kindern)
4.) Betreuung von der Einkommensteuer für Frauen mit 4 oder mehr Kindern
5.) Staatliche Unterstützung zum Kauf eines familientauglichen Fahrzeuges für Großfamilien
6.) Erweiterung der Anzahl von Kinderkrippenplätzen.
7.) Recht der Großeltern auf geförderten Erziehungsurlaub

Die komplette Rede vom 17.06.2019 in deutscher Sprache finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Hayek-Clubs Frankfurt am Main:

ZalaZone – Teststrecke der Zukunft

2016 beschloss die ungarische Regierung, ein einzigartiges Projekt in die Wege zu leiten. Eine Fahrzeugteststrecke. Doch nicht für gewöhnliche Kraftwagen, sondern für Autos der Zukunft. Derzeit entsteht in der Nähe des westungarischen Zalaegerszeg eine Teststrecke, auf der die Autos der Zukunft schon bald auf Herz und Nieren geprüft werden sollen.

Die Entstehungsphase

Das als ZalaZone bezeichnete Projekt wurde im April 2017 in Angriff genommen und erstreckt sich auf einem 265 Hektar großen Gebiet. In das modernste, autoindustrielle Projekt Mitteleuropas sollen insgesamt rund 42 Milliarden Forint investiert werden. Neben Automobilen Projekten werden hier auch Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und der Infrastruktur getestet werden können. Zur Verwirklichung all dieser Ziele pflegt ZalaZone auch enge Beziehungen zu verschiedenen Universitäten in Ungarn. Der Grund dafür, dass das 240 Kilometer von Budapest entfernte Zalaegerszeg als Standort gewählt wurde, ist, dass sich in der Region zahlreiche Autohersteller und Zulieferer befinden.

Aufbau der Teststrecke

Die Testbahn beinhaltet verschiedene Strecken, die jeweils unterschiedliche Situationen und Fahrbahnbedingungen simulieren. Erbaut werden die Strecken in drei Etappen. Die erste begann 2018 und endete bereits im Januar 2019. Dabei wurden zunächst die wichtigsten Module entwickelt: etwa der dynamische Parcours (eng.: dynamic surface), der Handlingkurs (eng.: handling course), der Bremsparcours (eng.: braking surfaces) und die Landstraßen sowie ein Drittel der „Smart City Zone“. In einer zweiten Etappe wird derzeit der ovale Hochgeschwindigkeitsparcours (eng.: high-Speed oval), die Autobahn und weitere Strecken der „Smart City Zone“ errichtet. In der letzten Etappe sollen die sogenannten „schlechten Straßen“, die Steigungen, Lärmtestsabschnitte und die Wasserbecken errichtet werden.

Ziele von ZalaZone

Das wichtigste Ziel des ZalaZone-Projekts ist die Schaffung einer komplexen und einzigartigen Testumgebung für die vollständige Prüfung selbstfahrender und elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Die Forschung und die Entwicklungstests, die hier stattfinden, könnten mit dazu beitragen, dass es zukünftig weniger Staus gibt, die Menschen bequemer an ihr Ziel kommen und dabei auch noch viel Zeit sparen. Die ZalaZone soll voraussichtlich bis Ende 2020 fertiggestellt werden.

Führungswechsel bei der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Dr. Gerhard Papke löst Dr. Peter Spary ab

Gerhard Papke, früherer Vizepräsident des Landtags Nordrhein-Westfalen und langjähriger Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, ist zum neuen Präsidenten der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland (DUG) gewählt worden. Die DUG, mit Sitzen in Berlin und Bonn, pflegt als gemeinnütziger Verein seit ihrer Gründung 1994 die deutsch-ungarischen Beziehungen. Sie hat aktuell bundesweit etwa 400 unmittelbare Mitglieder und dient rund 30 regionalen deutsch-ungarischen Freundschaftsverbänden als Dachverband.

Quelle: Budapester Zeitung und Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Geldpolitik: Ungarns Notenbank leitet ersten kleinen Schritt zur Zinswende ein

Der Währungsrat der Notenbank entschied, die erste Zinserhöhung seit mehr als sieben Jahren vorzunehmen. Am Nachmittag des 26. März traten die Währungshüter der Ungarischen Nationalbank (MNB) zusammen. Die Vorzeichen standen gut für eine monetäre Wende, denn im Februar wurde das Inflationsziel der MNB durchschnittlich drei Prozent erreicht. In den jüngsten Wochen intensivierte sich die Erwartungshaltung, dass es mit der ultralockeren monetären Politik bald vorbei sein wird – die Märkte fragten sich, wann die monetäre Wende eintritt.

Der Währungsrat der MNB gab dann bekannt, den Tagessatz um 10 Basispunkte angehoben zu haben. Fortan steht dieser Zinssatz bei -0,05 Prozent, also noch 95 Basispunkte unter dem Leitzins.

In ihrer Pressemitteilung bekräftigte die MNB erwartungsgemäß ihre absolute Priorität, die Preisstabilität zu erreichen und zu bewahren. Inflation wird durch die anhaltend belebte Inlandsnachfrage angeheizt, von Seiten der lahmenden äußeren Konjunkturjedoch abgebremst. Die MNB rechnet für 2019 mit einem verhalteneren Wachstumstempo von 3,8 Prozent. Der Zinssatz für Tageseinlagen wurde um 10 Basispunkte auf -0,05 Prozent angehoben, während der sogenannte Leitzins und der Spitzenrefinanzierungssatz der Notenbank unverändert bei 0,9 Prozent stehen.

Veranstaltungshinweis – „Internationaler Vormittag“ Veszprém | 26. April 2019

Die Handels- und Industriekammer des Komitats Veszprém lädt Sie herzlich
zur Veranstaltung „Internationaler Vormittag“ ein, auf der
Unternehmen aus dem Bezirk, die einen Einstieg in den deutschen bzw.
italienischen Markt planen, aktuelle und nützliche Informationen erhalten
können. Wir empfehlen die Veranstaltung ebenfalls für die, die bereits auf
diesen Märkten präsent sind, aber mehr über die Möglichkeiten der Erweiterung
dieser erfahren möchten.

PROGRAM:
– Erfolgreicher Einstieg in die Märkte Deutschlands und Österreichs
– Erfolgreich auf dem italienischen Markt als Ungar
– Konsultationsmöglichkeiten mit den Vortraggebern

TEILNAHME:
– Die Teilnahme ist kostenfrei für alle Unternehmen, die über eine Registrierung der Kammer verfügen
– Zur Anmeldung wird ein ausgefülltes Online Anmeldungsformular der Kammer benötigt
– Anmeldefrist: 18. April 2019

Datum: 26.04.2019 09:00 – 11:30
Veranstaltungsort: VKIK (Veszprém, Radnóti tér 1.)

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://veszpremikamara.hu/rendezvenyek/gazdasagfejlesztes/fokuszban-az-olasz-es-a-nemet-piacok
Csitei Tímea, 06-88-814-101, csitei.timea@veszpremikamara.hu

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Nachhaltige Wende – BIP Ungarns 2018.

Die ungarische Wirtschaft schneidet zunehmend besser ab, die im vergangenen Jahr erreichten 4,8% Wachstum zeigen die höchste Dynamik seit anderthalb Jahrzehnten. Das sagte Finanzminister Mihály Varga bei der Präsentation der frischen BIP-Zahlen des KSH. Während die Konjunktur sowohl in der Weltwirtschaft allgemein als auch im Besonderen in der EU abflaut, verfolgt die Orbán-Regierung die Absicht, den aktuellen Schwung zu bewahren. Das Zentralamt für Statistik (KSH) geht in einer ersten Schätzung von einem Wachstum im IV. Quartal mit unbereinigt 5,0% und saisonal sowie nach Kalendertagen bereinigt von 4,8% aus. Im Gesamtjahr 2018 ergab sich roh ein BIP-Zuwachs um 4,8%, bereinigt sogar von 4,9%. Stärkster Wachstumsmotor sei mittlerweile der Dienstleistungssektor. Dank Steuersenkungen und Lohnerhöhungen bleibe mehr Geld bei den Familien, der Wohnungsbau stärke das Baugewerbe. Damit Ungarn auch langfristig mindestens 2 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt wachsen kann, beabsichtigt die Regierung weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und einen Aktionsplan zum Schutz der Wirtschaft, sagte der Finanzminister.

Quelle: Budapester Zeitung 16. Februar 2019

Robert Bosch investiert in Miskolc

Der deutsche Maschinenbau-Gigant Robert Bosch wird in seiner Automobilabteilung im nordöstlichen ungarischen Miskolc 14,1 Milliarden Forint (43,8 Mio. EUR) investieren. Die ungarische Regierung unterstützt die Investition mit einem Betrag von 2,65 Milliarden Forint.

„Unternehmen gaben 98 große Investitionen mit einem Rekordwert von 1.380 Milliarden Forint bekannt, unterstützt durch insgesamt 135 Milliarden Forint staatliche Zuschüsse“ – betonte der Außenminister Péter Sziijjártó.

Robert Bosch Energy and Body Systems produziert Fahrzeugteile, Relais und elektrische Antriebe. Zu den Produkten, die es herstellt, gehören Produkte der nächsten Generation wie Brems-Servomotoren und ESP-Systeme, die in Hybrid- und Elektroautos zum Einsatz kommen. Mit der aktuellen Investition werden bis 2021 Produktionslinien für Produkte der nächsten Generation sowie Prüfsysteme errichtet.

Deutsch-Ungarisches Karriereforum Düsseldorf | 13.02.2019

In einem kompakten, gemeinsamen Veranstaltungsformat des Generalkonsulats von Ungarn in Düsseldorf, der HIPA – Hungarian Investment Promotion Agency – (angefragt), der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer sowie der Fischer HRM GmbH Internationale Berater für Human Ressources Management möchten wir Unternehmen in Ungarn und ungarischen Arbeitnehmern in Deutschland eine Plattform zum Austausch anbieten.

Geleitet von der Annahme, dass möglicherweise einige der zahlreichen heute in Deutschland lebenden Ungarn eine Rückkehr in ihr Heimatland gerne in Erwägung ziehen würden, wenn sie ein konkretes Beschäftigungsangebot erhalten, geben wir Unternehmen hiermit gerne die Gelegenheit, sich und ihre v. a. langfristigen oder strategischen Vakanzen vorzustellen. Geschätzt dürften alleine in NRW und Hessen mehrere Tausend ungarische Arbeitnehmer leben.

Ausstellende Unternehmen:
Audi Hungária Zrt.; Evosoft Hungary Kft.; Hauni Hungária Gépgyártó Kft.; Kirchhoff Hungária Kft.; Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft.; Siemens Zrt.; Siemens Mobility Kft.; SMP; ZalaZone;

PROGRAMMENTWURF

Ab 15:30 Aufbau der Infostände der teilnehmenden Unternehmen

ab 17:00 Registrierung der Teilnehmer

18:00-18:15 Grußworte der Veranstalter

18:15:-18:45 Impulsvortrag Thema: Arbeitsmarkt in Ungarn, Tendenz des Lohnniveaus, Maßnahmen der Regierung um Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu unterstützen

Im Anschluss Imagevideos der teilnehmenden Unternehmen als Hintergrund zum Networking

18:45-21:00 Networking an den Ausstellungsständen der Unternehmen
Möglichkeit zum Austausch mit den Teilnehmern über aktuelle und künftige Vakanzen, Entwicklungs- bzw. Investitionsplänen

Veranstaltungsort
Leonardo Royal Hotel Düsseldorf Königsallee
Graf-Adolf-Platz 8-10
40213 Düsseldorf
Deutschland