KMU trifft angewandte Wissenschaft | Hochschule Gelsenkirchen am 19.10.2017

Am 19.10.2017 trafen sich Unternehmer und Wissenschaftler aus Ungarn und Deutschland in der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen um die Kooperation zwischen Wissenschaft und Kleinen- und Mittelständischen Unternehmer (KMU) zu verstiefen sowie Möglichkeiten zu zeigen, wie auch die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Firmen und Hochschulen aus Deutschland mit der technischen Universität Óbuda möglich sind. Länderübergreifende Zusammenarbeit in der angewandten Wissenschaft kann man sinn voll und erfolgreich gestalten und hierzu wurden vielversprechende Ansatzpunkte vorgestellt.

Die Veranstaltung wurde durch die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen und dem Deutsch-Ungarischen Unternehmerclub aus Paderborn organisiert. Zunächst stellte sich die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen such durch den Dekan des Fachbereichs Maschinenbau Herrn Prof. Fröhling vor.
Frau Dr. Marginean vom Institut für Maschinenbau zeigte die Möglichkeiten der Nachwuchsforschungsgruppe im Bereich der angewandten Wissenschaft gerade im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Mittelständischen Firmen auf und gab einen Einblick in ihre bisherigen Erfahrungen.

Herr Hermesmeier stelle den Deutsch-Ungarischen Unternehmerclub hinsichtlich der Ziele und als Plattform für Unternehmer bei den bisherigen Veranstaltungen vor.

Die Firma Karl Schumacher GmbH stelle durch Ihren Geschäftsführer Herrn Thomas Conrad bisherige Ergebnisse aus den letzten 15 Jahren der gemeinsamen Forschung und Entwicklung vor. Der Schwerpunkt von Herrn Conrad liegt hier in der Unterstützung von Studenten bei ihren Bachelor- und Masterarbeiten im Bereich des Maschinenbaus mit interessante Fragestellung, die sich in seinem Unternehmen ergeben und die im Alltagsgeschäft nicht geklärt werden können. Weiterhin bewertet er diese Phase als sehr positiv, da sich Unternehmen und späterer Absolvent bzgl. auf eine spätere Zusammenarbeit als Arbeitgeber und als Arbeitnehmer genau kennenlernen.
Herrn Schneider-Kühn von der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und als Vertreter der Firma Siebtechnik GmbH aus Duisburg stellte anhand von Beispielen aus seiner beruflichen Laufbahn dar, welche positiven Entwicklungen es in seinem privaten und beruflichen Leben und Umfeld er durch die Vernetzung gegeben hat. Neben vielen interessanten Aspekten über Werkzeuge und Methoden zum Netzwerken in diesem lebendigen Vortrag bleibt als Fazit besonders hängen, dass man im Sinne der Vernetzung „man niemals alleine essen gehen soll“.

Herr Dr. István Barányi von der Universität Óbuda in Budapest stellte die technischen Möglichkeiten seiner Institution vor. Insbesondere wird in seiner Institution an Sicherheitslösungen im Bereich des Maschinenbaus gearbeitet. Die Universität Óbuda arbeitet schon seit längerer Zeit mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen der angewandten Wissenschaft zusammen.

Der ungarische Generalkonsul aus Düsseldorf, Herr Balazs Szegner, stellte in seinem Vortrag die Strategie der ungarischen Wirtschaftspolitik ab 2017 vor. Nach dem nun in weiten Teilen Ungarns, insbesondere in Westungarn und Budapest, nahezu Vollbeschäftigung herrscht, verfolgt die ungarische Regierung das Ziel, dass Arbeitgeber und Arbeitgeber die verfügbaren Einkommen der Beschäftigten spürbar erhöhen können, damit der reale Lebensstandard wachsen kann. Hierbei soll die Erhöhung der Produktivität der Arbeitnehmer die Grundlage der Erhöhung der Einkommen darstellen, damit die ungarische Wirtschaft weiterhin konkurrenzfähig bleibt. Als Mittel der Effizienzsteigerung werden Investitionen in IT und Grüne Wirtschaft und die Förderung von Start-Up-Unternehmen unter der Einbeziehung von Hochschule gewählt. Beispielhaft wurden hier die Veranstaltungen Hungarian Tech Day (30. März 2017 am Vodafone Campus, Düsseldorf) und der HR Revolution – The Hungarian Way (27.04.2017 im Generalkonsulat, Düsseldorf), die auch schon von Generalkonsulat organisiert wurden, genannt.

Abschließend gab es noch eine Podiumsdiskussion bei der Fragen aus dem Publikum fasettenreich beantwortet wurden.

Die Veranstaltung lebte von der vitalen Moderationskultur von Herrn Dr. Frank Meetz.
In den Pausen konnten die Wirtschaftsförderung NRW und die NRW-Bank vertreten durch Frau Dr. Ludwig ihre Möglichkeiten präsentieren, wie sie mit finanziellen Programmen (Zuschüsse und Darlehn) die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen können.

Das abschließende Get-Together und die Pausen zwischen den Verträgen wurden intensiv für Gespräche genutzt und die meisten der fast 80 Teilnehmer kamen untereinander ins Gespräch.

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