„Bürgerliches Picknick“ bei Kötcse – Die Pläne von Fidesz bis 2022

Das „Bürgerliche Picknick“ bei Kötcse fand zum 17. Mal in Ungarn statt. Es ist die Veranstaltung bei der führende Fidesz Mitglieder ihre Erwartungen und Pläne bezüglich der Zukunft des Landes bekanntgeben. An der Veranstaltung nahm auch Viktor Orbán teil.

Laut Bericht des ungarischen Fernsehsenders ATV sprach Orbán zwar nicht von konkreten, zukünftigen Restriktionen, sagte aber dass Europa vor einer erneuten Wirtschaftskrise stehe. Daher sollen seine Minister nicht um zusätzliche Milliarden bitten, denn er würde keine geben.

„Wir könnten in die Klemme geraten zwischen Trump und Putin“ sagte der Ministerpräsident, „es werden unsere schwersten vier Jahre werden.“

Laut Orbán wird die bevorstehende Krise auch dadurch deutlich, dass beispielsweise Frankreich seine Staatsverschuldung von 72 auf 80 Prozent erhöht hatte. Orbán sagte, „das billige Geld“ werde aus Europa verschwinden.

Auch die amerikanischen Schutzzölle werden die Wirtschaft des Kontinents negativ beeinflussen. Die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland könnte die Situation erleichtern, dies wäre aber sehr unwahrscheinlich, so Orbán.

Orbán soll bereits seine Minister darüber informiert haben, dass sie in den folgenden vier Jahren nicht den gewohnten Überfluss erleben werden, wie noch vor den Wahlen.

Orbán sagte ebenfalls, was er von den, mit der Regierung sympathisierenden Mitte-rechts Intellektuellen erwarte: „Qualität, Leistung und Raumforderung.“

 

 

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