BMW baut neues Werk in Ungarn

Nach Audi, Opel und Mercedes folgt nun auch BMW mit einem Werk in Ungarn. Das Unternehmen will in der Nähe der ostungarischen Stadt Debrecen auf einem Gebiet von 400 ha ein neues Werk errichten. Rund eine Milliarde Euro soll das Investitionsvolumen betragen. Das Werk soll rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen und bis zu 150.000 Fahrzeuge mit Verbrennungs-, Elektro- und Hybridantrieb fertigen. Die Bauarbeiten sollen 2019 starten.

Laut András Salgó, Kommunikationsdirektor der BMW Group Magyarország, verfügt die BMW-Gruppe in Ungarn bereits über ein ausgedehntes Zulieferernetz, zu dem unter anderen die Csaba Metál Zrt. sowie ZF Lenksysteme gehören.

BMW erklärte seine Entscheidung für Debrecen mit einer sehr guten Infrastruktur, der Nähe zum Lieferanten-Netzwerk und qualifizierten Arbeitskräften vor Ort. Wirtschaftsminister Péter Szijjártó hob hervor: „Die Investition trägt zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns bei und stärkt zudem die ungarisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen“. Ungarn hatte mit BMW bereits seit 14 Monaten verhandelt.

Oberbürgermeister Papp erklärte: „Die Wirtschaftserfolge der vergangenen Jahre werden durch den Bau des neuen BMW-Werkes gekrönt, die Vorstellungen über die Zukunft der Stadt werden durch die Investition umgeschrieben“. Beim Wettbewerb um den Standort spielten seiner Meinung nach auch die Direktflüge zwischen München-Debrecen, die Flughafenentwicklung, der Start des Investitionsfördersystems sowie der Bau einer internationalen Schule eine wichtige Rolle. Beim Wettstreit um den Standort stand auch Miskolc in der engsten Auswahl, die Stadt verfügt jedoch über keinen Flughafen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.