Nachhaltige Wende – BIP Ungarns 2018.

Die ungarische Wirtschaft schneidet zunehmend besser ab, die im vergangenen Jahr erreichten 4,8% Wachstum zeigen die höchste Dynamik seit anderthalb Jahrzehnten. Das sagte Finanzminister Mihály Varga bei der Präsentation der frischen BIP-Zahlen des KSH. Während die Konjunktur sowohl in der Weltwirtschaft allgemein als auch im Besonderen in der EU abflaut, verfolgt die Orbán-Regierung die Absicht, den aktuellen Schwung zu bewahren. Das Zentralamt für Statistik (KSH) geht in einer ersten Schätzung von einem Wachstum im IV. Quartal mit unbereinigt 5,0% und saisonal sowie nach Kalendertagen bereinigt von 4,8% aus. Im Gesamtjahr 2018 ergab sich roh ein BIP-Zuwachs um 4,8%, bereinigt sogar von 4,9%. Stärkster Wachstumsmotor sei mittlerweile der Dienstleistungssektor. Dank Steuersenkungen und Lohnerhöhungen bleibe mehr Geld bei den Familien, der Wohnungsbau stärke das Baugewerbe. Damit Ungarn auch langfristig mindestens 2 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt wachsen kann, beabsichtigt die Regierung weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und einen Aktionsplan zum Schutz der Wirtschaft, sagte der Finanzminister.

Quelle: Budapester Zeitung 16. Februar 2019

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