DUG-Delegationsreise 2019 nach Budapest

Die Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland (DUG) veranstaltete vom 09.-11. Oktober 2019 eine Delegationsreise nach Ungarn. Das vielfältige Besuchsprogramm war gekennzeichnet durch vertrauensvolle und respektvolle Gespräche zu verschiedenen Themen rund um die deutsch-ungarische politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen. In der Akademie der Wissenschaften wurde der Wolfgang Kessler-Preis der DUG für die Forschungsarbeit von Bewässerung in der Landwirtschaft verliehen. Im Ministerium für Innovation und Technologie wurden die Schwerpunkte der ungarischen Wirtschaftspolitik von József Várpár dargestellt. Die Vorsitzende des deutsch-ungarischen Jugendwerks Maren Schoening referierte über 30-jährige Jubiläum des paneuropäischen Picknicks in Sopron im August 2019 und die stellte die Projekte vor, in der sich Jugendliche aus Ungarn und Deutschland zusammenbringen. Staatssekretär Attila Steiner (Ministerium für Justiz und Beziehungen zur EU) stellte in einen offenen Dialog den aktuellen Stand des Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn wegen Verstöße derRegierung gegen Grundrechte nach Artikel 7 der EU-Verträge da.
Der Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung István Jakab stellte bei seinem Empfang im ungarischen Parlament die Wichtigkeit zwischen Deutschland und Ungarn gerade auch im Bereich der Landwirtschaft da. In dem Gespräch in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland mit dem berichtet Klaus. D. Streicher (Stellvertreter des Botschafters) über die deutsch-ungarischen Beziehungen. Dabei legte er den Focus darauf, wie die politischen Beziehungen seit den gemeinsamen Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum in Sopron im Beisein von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel und dem ungarischen Ministerpräsident sich verbessert haben und was die Gemeinsamkeiten sind. In der deutschsprachigen Andrássy-Universität wurde von der Hochschulleitung einerseits über das Thema „Central European University“ diskutiert und anderseits stellte der Chefredakteur und Gründer der deutschsprachigen Budapester Zeitung Jan Mainka den Presse- und Medienmarkt in Ungarn im Vergleich zu Deutschland dar.

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