Robert Bosch investiert in Miskolc

Der deutsche Maschinenbau-Gigant Robert Bosch wird in seiner Automobilabteilung im nordöstlichen ungarischen Miskolc 14,1 Milliarden Forint (43,8 Mio. EUR) investieren. Die ungarische Regierung unterstützt die Investition mit einem Betrag von 2,65 Milliarden Forint.

„Unternehmen gaben 98 große Investitionen mit einem Rekordwert von 1.380 Milliarden Forint bekannt, unterstützt durch insgesamt 135 Milliarden Forint staatliche Zuschüsse“ – betonte der Außenminister Péter Sziijjártó.

Robert Bosch Energy and Body Systems produziert Fahrzeugteile, Relais und elektrische Antriebe. Zu den Produkten, die es herstellt, gehören Produkte der nächsten Generation wie Brems-Servomotoren und ESP-Systeme, die in Hybrid- und Elektroautos zum Einsatz kommen. Mit der aktuellen Investition werden bis 2021 Produktionslinien für Produkte der nächsten Generation sowie Prüfsysteme errichtet.

Deutsch-Ungarisches Karriereforum Düsseldorf | 13.02.2019

In einem kompakten, gemeinsamen Veranstaltungsformat des Generalkonsulats von Ungarn in Düsseldorf, der HIPA – Hungarian Investment Promotion Agency – (angefragt), der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer sowie der Fischer HRM GmbH Internationale Berater für Human Ressources Management möchten wir Unternehmen in Ungarn und ungarischen Arbeitnehmern in Deutschland eine Plattform zum Austausch anbieten.

Geleitet von der Annahme, dass möglicherweise einige der zahlreichen heute in Deutschland lebenden Ungarn eine Rückkehr in ihr Heimatland gerne in Erwägung ziehen würden, wenn sie ein konkretes Beschäftigungsangebot erhalten, geben wir Unternehmen hiermit gerne die Gelegenheit, sich und ihre v. a. langfristigen oder strategischen Vakanzen vorzustellen. Geschätzt dürften alleine in NRW und Hessen mehrere Tausend ungarische Arbeitnehmer leben.

Ausstellende Unternehmen:
Audi Hungária Zrt.; Evosoft Hungary Kft.; Hauni Hungária Gépgyártó Kft.; Kirchhoff Hungária Kft.; Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft.; Siemens Zrt.; Siemens Mobility Kft.; SMP; ZalaZone;

PROGRAMMENTWURF

Ab 15:30 Aufbau der Infostände der teilnehmenden Unternehmen

ab 17:00 Registrierung der Teilnehmer

18:00-18:15 Grußworte der Veranstalter

18:15:-18:45 Impulsvortrag Thema: Arbeitsmarkt in Ungarn, Tendenz des Lohnniveaus, Maßnahmen der Regierung um Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu unterstützen

Im Anschluss Imagevideos der teilnehmenden Unternehmen als Hintergrund zum Networking

18:45-21:00 Networking an den Ausstellungsständen der Unternehmen
Möglichkeit zum Austausch mit den Teilnehmern über aktuelle und künftige Vakanzen, Entwicklungs- bzw. Investitionsplänen

Veranstaltungsort
Leonardo Royal Hotel Düsseldorf Königsallee
Graf-Adolf-Platz 8-10
40213 Düsseldorf
Deutschland

Deutschland? Ein Gerücht! | Futter für Gedanken

Kolume / Futter für Gedanken

Deutschland? Ein Gerücht!

von Jörg Seidel
zuerst erschienen in Seidwalk am 13.12.2018

Geschichte ist wie eine Bremsspur – wir werten Abdrücke aus. Und sie lebt von psychischen und geistigen Trägheitsmomenten. Schweife oder Nachbilder – um noch weitere Kopfkinobilder anzubieten – machen oft nach Jahren oder Jahrzehnten noch Eindruck, wenn das eigentliche Objekt des Staunens, das man zum Zeitpunkt seines rasanten Erscheinens vielleicht nicht mal wahrgenommen oder mittlerweile doch vergessen hatte, schon lange nicht mehr existiert.

So beschenken uns die Medien gerade mit Merkel-Nachbildern

Die stammen freilich aus dem Ausland. Während sie hier schon als historische Fußnote in die Geschichtsbücher versinkt – in die zu kommen, wie AKK betonte, nie ihr Ansinnen gewesen sei – und dabei noch mächtig an ihrem Destruktionswerk in Marrakesch oder hinter den Kulissen weiterarbeitet –, wird sie im Ausland vergöttert, überhöht und sogar noch schön auf ihre alten Tage.

In Deutschland kann sie sich kaum noch auf die Straße wagen, zumindest zu Hause, in Ostdeutschland nicht, aber in Buenos Aires wird sie spontan auf der Straße von der Menge umjubelt und geht im Blitzlichtgewitter unter. Und die Harvard Universität kündigt in einem martialischen Trailer mit bombastischer Musik und dreieinhalb maßlosen Übertreibungen ihre Rede vor den Absolventen des Jahrgangs 2019 an.

Angela Superstar!

Die Ironie wird stets gleich mitgeliefert. So erwähnt man im sehenswerten Video den „Charlemagne-Price“, den sie erhalten habe – ein Preis, der den Namen jenes mythischen Kaisers trägt, der das Fränkische Reich auf eine bis dahin unbekannte kulturelle Höhe gehoben und es gegen anrennende Horden – sogenannte Sachsen, aber auch Mauren – verteidigt hatte. Und ihr verlängerter Urlaub in Argentinien war der Fluguntauglichkeit beider von der Bundeswehr unterhaltenen Regierungsflieger zu danken. Aber das ficht die Fama nicht an.

Und so geht es auch Deutschland. Hier unten in Ungarn wird man mit einer unvorstellbaren Deutschlandgläubigkeit konfrontiert. Demnach sind wir Deutschen aus dem Paradies in die (ungarische) Holle gefallene Glückswesen. Die Deutschen sind frei und reich, bei denen klappt alles, das Land lauft wie geschmiert.

Der Vorzeigedeutsche der Saison

So werde ich in die Rolle des Nestbeschmutzers gedrängt, denn bei jedem neuen Gespräch türmt sich gerade ein neues Problem auf, das dem Klischee ganz und gar nicht entsprechen will: die wundersame Autoindustrie ist korrupt und marode, die Deutsche Bahn steht vor dem Kollaps, die deutschen Zuge glänzen durch Verspätung, die Infrastruktur bröckelt, die Breitbandgeschwindigkeit liegt weit hinter der Ungarischen, deutsche U-Boote „sind kaputt“, die Panzer sind nicht einsatzbereit, noch nicht mal die Maschinenpistolen tun, was sie sollen, und eine nennenswerte Armee gibt es nicht.

Viele Städte und Viertel sind als deutsche kaum noch zu erkennen, die Kommunen sind pleite, die Deutsche Bank korrupt und Ramsch, deutsche Vorzeigekonzerne wanken, die Gewaltkriminalität nimmt zu, auf Facharzte muss man manchmal monatelang warten, Altersarmut wird ein gesellschaftliches Problem, die Vermögensschere wachst, auch in deutschen Städten sieht man Bettler und Obdachlose an der Zahl, die Presse ist einseitig … Made in Germany klingt heutzutage oft wie ein Witz.

Aber es hilft nichts. Im Fernsehen werben deutsche Firmen selbstbewusst wie eh und je für „német technológia“, der Vorzeigedeutsche der Saison, Jürgen Klopp, hat in einer Woche Ungarisch gelernt, und wenn ich meine Gesprächspartner diese Woche wieder treffe, dann wird das Loblied auf das starke Deutschland von Neuem ansetzen und ich muss wieder stolz sein, ein Deutscher zu sein.

 

Jorg Seidel, Jahrgang 1965, ist aufgewachsen im Ostteil unseres Landes, Studierender seit eh und je: Philosophie, Literatur, Psychologie, Geschichte und Leben als solches. Neun Jahre verbrachte er in England, zur Zeit Ungarn. Seidel ist freier Autor, Übersetzer und Blogger. Er betreibt die Seite „Seidwalk.“

Dieser Artikel wurde vom Verfasser zur Veröffentlichung auf den Webseiten des Deutsch-Ungarischen Unternehmerclub e.V. genehmigt.

Mindestlohn erhöht um acht Prozent

Mit 1. Januar ist der Mindestlohn in Ungarn um acht Prozent gestiegen. Somit bekommt man monatlich brutto 149.000 Forint (rund 464 Euro). Darüber haben sich Unternehmensvertreter und Gewerkschaften mit der Regierung kurz vor dem Jahreswechsel geeinigt. Für Arbeitnehmer mit Matura sollen im neuen Jahr 195.000 Forint (607 Euro) ausbezahlt werden. Der gesetzlich garantierte Mindeststundenlohn beläuft sich damit auf 857 Forint (2,67 Euro), bei qualifizierten Arbeitnehmern auf 1.121 Forint (3,49 Euro). Die Sozialpartner vereinbarten zudem eine Erhöhung um ebenfalls acht Prozent für das Jahr 2020.

Orbán: Rolle Mitteleuropas wird aufgewertet

Bei einem Treffen der ungarischen „Ständingen Konferenz“ sprach am Freitag Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest hinter verschlossenen Türen über die Stärkung Mitteleuropas gegenüber der deutsch-französischen Achse in Europa. Das Volumen und der Wert des deutsch-französischen Handels mache die Hälfte des Handels zwischen der Visegrád-Gruppe und Deutschland aus, sagte Orbán in einem, auf der Regierungswebsite veröffentlichten Bericht. Dies sei „eine beispiellose Entwicklung“. Orbán betonte: er habe vorausgesagt, dass Mitteleuropa, einschließlich des Karpatenbeckens, der Motor des europäischen Wirtschaftswachstums in den kommenden Jahren sein wird. „Der Beitritt Montenegros, Mazedoniens und Serbiens zur Europäischen Union wäre ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Bedeutung Mitteleuropas in geopolitischer Hinsicht.“

Ungarns Zentralbank kauft 28 Tonnen Gold

Bereits im März hatte Ungarn angekündigt, das in London gelagerte Gold abzuziehen.
Die ungarische Zentralbank gab am Dienstag eine signifikante Erhöhung der nationalen Goldreserven bekannt. Die Magyar Nemzeti Bank (MNB) buchte im Oktober zusätzlich 28,4 Tonnen Gold ein.
Damit haben sich die Goldbestände des Landes von zuvor 3,1 Tonnen auf 31,5 Tonnen verzehnfacht. In der Erklärung der MNB heißt es: „Unter Berücksichtigung der langfristigen Ziele der nationalen und wirtschaftspolitischen Strategie des Landes hat der Währungsrat der Magyar Nemzeti Bank die offiziellen Goldreserven Ungarns im Einklang mit seiner früheren Entscheidung deutlich erhöht.“

Die Zentralbank Ungarns kaufte damit erstmals seit 1986 wieder Gold.

 

Visegrád-Gruppe plant den Bau der Budapest-Bratislava-Brno-Warschau Express Bahnlinie

Die Länder der Visegrád-Gruppe beschlossen gemeinsam eine Hochgeschwindigkeitslinie zwischen Budapest, Bratislava, Brno und Warschau zu bauen. Das teilte der ungarische Außenminister nach Gesprächen mit den Verkehrsministern der anderen drei Mitgliedern der Gruppe am Montag in der Slowakei mit. Die Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit den politischen Interessen aller vier Mitgliedern beschlossen, sagte Péter Szijjártó. Bereits in einer Woche werden die öffentlichen Ausschreibungen des Projektes veröffentlicht. Der Ausschreibungsprozess soll ein halbes Jahr dauern, eine Durchführbarkeitsstudie soll innerhalb ein bis zwei Jahren fertiggestellt werden. Die neue, zweigleisige Linie soll Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h ermöglichen. Die Züge werden in allen drei Hauptstädten halten, sowie in Brno. An den Gesprächen nahm auch die Europäische Investment Bank (EIB) teil. Die Bank hatte bereits viele Zuglinienprojekte finanziert. „Dies wird ein typisches Visegrád Projekt, mit Teilnahme aller vier Länder an der Finanzierung.“ sagte Szijjártó.

KMU trifft angewandte Wissenschaften – Vortrags- und Posterveranstaltung 18.10.2018 | 15-20 Uhr | Gelsenkirchen

Eines der maßgeblichen Anliegen des Deutsch-Ungarischen
Unternehmerclubs ist die Förderung der Zusammenarbeit
deutscher und ungarischer Unternehmen. Aber nicht nur. In
unserer globalisierten Wirtschaft kann ein Verein wie der
unsere sich nicht auf binationale Interessen beschränken.
Die Weltwirtschaft insgesamt liegt uns am Herzen. Unser
Fokus liegt dabei jedoch ganz klar auf den KMU. Denn
ebenso wie es in vielen KMU nur begrenzte Kapazitäten für
F+E-Projekte gibt, ist das Networking zumindest auf
überregionaler und internationaler Ebene doch eher
zurückhaltend. Unser Verein möchte hier unterstützen und
die KMU aus allen Regionen einander näher bringen.

Bereits letztes Jahr trafen sich Unternehmer und Wissenschaftler aus Ungarn und Deutschland in der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen um die Kooperation zwischen Wissenschaft und Kleinen- und Mittelständischen Unternehmer (KMU) zu verstiefen sowie Möglichkeiten zu zeigen, wie auch die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Firmen und Hochschulen aus Deutschland mit der technischen Universität Óbuda möglich sind. Länderübergreifende Zusammenarbeit in der angewandten Wissenschaft kann man sinnvoll und erfolgreich gestalten und hierzu wurden vielversprechende Ansatzpunkte vorgestellt. Die Veranstaltung wurde durch die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen und dem Deutsch-Ungarischen Unternehmerclub aus Paderborn organisiert.

Daher freut es uns besonders, dass die erfolgreiche Veranstaltung „KMU trifft angewandte Wissenschaften“ auch dieses Jahr an der Westfälische Hochschule Gelsenkirchen stattfindet. Zu den Vortragenden gehören dieses Jahr ebenfalls zwei besonderen Gäste aus Ungarn. Dies
hat seinen Grund. Denn Ungarn unterstützt und fördert seine
KMU in besonderem Maße. Es freut uns deshalb ganz
besonders, dass Herr Balázs Szegner, Generalkonsul von
Ungarn in Düsseldorf, uns einen Überblick über die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Wirtschaft zwischen NRW und Ungarn geben wird.
Dr.habil. József Tick von der Universität Óbuda in
Budapest wird uns einen Einblick über die Rolle der kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung geben, sowie den Arbeitsplan- und
Aktivitäten-Vorschlag für die Jahre 2018-2019 präsentieren.

Wir freuen uns auf die Veranstaltung und wünschen allen
Anwesenden einen angenehmen Tag.

Veranstalter und Ort der Veranstaltung:
Donnerstag, 18. Oktober 2018
15.00 – 20.00 Uhr
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen
Neidenburger Straße 43
45897 Gelsenkirchen

Flyer-KMU trifft angewandte Wissenschaften-2018

8. Be Smart Start-up Wettbewerb – Ausschreibung zur Bewerbung

In September können die vielversprechendsten Startups zum achten Mal am Be Smart Wettbewerb der Öffentlichen Stiftung Budapester Unternehmensentwicklung (BVK) teilnehmen und damit die Möglichkeit erhalten durch eine erfolgreiche Teilnahme sich im Ausland vorzustellen sowie Kontakte zu knüpfen.

„Wir haben alles getan, um den Gewinnern des Be Smart Wettbewerbs die besten Voraussetzungen beim Ausbau der Kontakte zu bieten. Für die Entwicklung eines professionellen Start-ups ist es unerlässlich, sich kontinuierlich auf dem heimischen Markt, aber auch international messen zu lassen. Wir nutzen unsere langjährigen Erfahrungen und städtediplomatischen Beziehungen um den erfolgreichen Auftritt der Start-ups auf den niveauvollsten internationalen Veranstaltungen zu unterstützen.“ – sagte Szalai Piroska, Vorsitzende des BVK Kuratoriums.

Start-ups aus allen Gebieten können sich für eine Teilnahme anmelden. Im Fokus stehen vor allem Entwicklungen auf dem Gebieten Smart City sowie Innovation und Digitalisierung im Tourismus.

Die beim Wettbewerb ausgewählten, vielversprechendsten Start-ups können am 11-12. Oktober als Teil der ungarischen Delegation auf der bedeutendsten Start-up Veranstaltung des Ruhrgebiets, dem Ruhr Summit in Bochum ausstellen, sowie auf der Web Summit in Lissabon (05-08. November 2018) und der 4YFN Barcelona 2019 (25-28. Februar 2019).

Die Veranstaltung des Wettbewerbs erfolgt durch die öffentliche Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Generalkonsulat Düsseldorf, der Ungarischen Botschaft Lissabon und dem Ungarischen Generalkonsulat Barcelona.

Bedingungen der Teilnahme sowie Fristen

Es werden Start-ups gesucht, die bereits auf dem Markt sind, oder zumindest über einem Prototyp verfügen.

Die Auswahl erfolgt in zwei Durchgängen.

Anmeldefristen

1. Runde

Schriftliche Bewerbung Abgabe bis 10. September 2018. 12:00.
Das Formular kann hier runtergeladen werden. Link.
Bitte nach Ausfüllen des Formulars auch ein one-pager an die Adresse (besmart@bvk.hu) schicken.

2. Runde

In der zweiten Runde stellen sich die durch den Ausschuss ausgewählten Start-ups auf englischer Sprache in Rahmen von pitches.

Weitere Informationen: Dunay Adrienn Viktoria, E-mail: dunay.adrienn.viktoria@bvk.hu

BMW baut neues Werk in Ungarn

Nach Audi, Opel und Mercedes folgt nun auch BMW mit einem Werk in Ungarn. Das Unternehmen will in der Nähe der ostungarischen Stadt Debrecen auf einem Gebiet von 400 ha ein neues Werk errichten. Rund eine Milliarde Euro soll das Investitionsvolumen betragen. Das Werk soll rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen und bis zu 150.000 Fahrzeuge mit Verbrennungs-, Elektro- und Hybridantrieb fertigen. Die Bauarbeiten sollen 2019 starten.

Laut András Salgó, Kommunikationsdirektor der BMW Group Magyarország, verfügt die BMW-Gruppe in Ungarn bereits über ein ausgedehntes Zulieferernetz, zu dem unter anderen die Csaba Metál Zrt. sowie ZF Lenksysteme gehören.

BMW erklärte seine Entscheidung für Debrecen mit einer sehr guten Infrastruktur, der Nähe zum Lieferanten-Netzwerk und qualifizierten Arbeitskräften vor Ort. Wirtschaftsminister Péter Szijjártó hob hervor: „Die Investition trägt zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns bei und stärkt zudem die ungarisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen“. Ungarn hatte mit BMW bereits seit 14 Monaten verhandelt.

Oberbürgermeister Papp erklärte: „Die Wirtschaftserfolge der vergangenen Jahre werden durch den Bau des neuen BMW-Werkes gekrönt, die Vorstellungen über die Zukunft der Stadt werden durch die Investition umgeschrieben“. Beim Wettbewerb um den Standort spielten seiner Meinung nach auch die Direktflüge zwischen München-Debrecen, die Flughafenentwicklung, der Start des Investitionsfördersystems sowie der Bau einer internationalen Schule eine wichtige Rolle. Beim Wettstreit um den Standort stand auch Miskolc in der engsten Auswahl, die Stadt verfügt jedoch über keinen Flughafen.